Starke Netze braucht das Land: Parlamentarischer Abend des Landesfrauenrates M-V im Schweriner Schloss

Starke Netze braucht das Land: Parlamentarischer Abend des Landesfrauenrates M-V im Schweriner Schloss 2560 1920 Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin, 26.03.2025 – Unter dem Motto „Starke Netze braucht das Land“ fand am 25.03.2025 der parlamentarische Abend des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern und seiner Mitgliedsverbände im historischen Ambiente des Schweriner Schlosses statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Landtagsabgeordnete, Vertreter*innen des Gleichstellungs- und Bildungsministeriums sowie Fachleute zusammen, um über ein drängendes gesellschaftliches Thema zu diskutieren: die Arbeit des Beratungs- und Hilfenetzes bei häuslicher und sexualisierter Gewalt.

In ihrem Grußwort wies die Vizepräsidentin des Landtags, Elke-Annette Schmidt, darauf hin, dass die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die das Handeln aller politischen Ebenen und Institutionen erfordert. Die Rolle der Zivilgesellschaft sei dabei nicht hoch genug einzuschätzen. So konnte das jüngst beschlossene Gewalthilfegesetz nur durch den öffentlichen Druck feministischer Verbände so weit gebracht werden. Das zeige eindrücklich, wie wichtig die Arbeit von Institutionen wie dem Landesfrauenrat ist.

Flora Mennicken, Vorsitzende des Landesfrauenrates M-V, betonte in ihren einführenden Worten: „Geschlechterungleichheit hat viele Facetten und tiefgreifende Auswirkungen. Eine besonders gravierende Form ist die geschlechtsspezifische Gewalt. Die stetig steigenden Betroffenenzahlen verdeutlichen, dass dringendes Handeln erforderlich ist. Wir müssen nicht nur die bestehenden Strukturen stärken, sondern auch aktiv an präventiven Lösungen arbeiten.“

Im Rahmen eines interaktiven Planspiels erhielten die Teilnehmenden einen persönlichen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt konfrontiert sind. Durch ein realitätsnahes Szenario konnten sie die Perspektiven der Betroffenen nachvollziehen und die komplexen Entscheidungsprozesse, die in Krisensituationen ablaufen, hautnah erleben. Dies verdeutlichte, wie wichtig es ist, die bestehenden Beratungsstrukturen nicht nur zu stärken, sondern auch aktiv weiter auszubauen und zu fördern. Ein gut vernetztes Hilfesystem, das auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen eingeht, ist unerlässlich, um ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.

Der Landesfrauenrat M-V bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die wertvollen Beiträge. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass starke Netzwerke entstehen, die Frauen und Mädchen in Notlagen unterstützen und ihnen eine Stimme geben.

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen  Ihnen gerne zur Verfügung.
Monique Tannhäuser, Geschäftsführerin LFR M-V
tannhaeuser@landesfrauenrat-mv.de
Tel.: 0176-45995264

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